Seit über vier Jahrzehnten gelten die Sinus-Milieus als Goldstandard der Zielgruppenforschung. Kaum ein anderes Modell hat Marketing und Kommunikation so stark geprägt – und das weit über die Branche hinaus.
Denn die Milieus beschreiben nicht nur Konsumstile, sondern ganze Lebenswelten: politische Einstellungen, kulturelle Vorlieben, gesellschaftliche Haltungen. Sie zeigen, wie Menschen denken, fühlen, handeln – und warum sie bestimmte Marken kaufen oder eben nicht.
Genau deshalb sind die Sinus-Milieus nicht nur für Werbung wichtig, sondern auch für Politik, Medien und Gesellschaft. Sie sind ein Seismograph für Wertewandel – vom Aufstieg der postmateriellen Milieus in den 80ern bis zur Digitalisierung der Lebenswelten im 21. Jahrhundert.
Vom Wertewandel zur digitalen Realität
Das Sinus-Institut hat die Milieus in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt – mit neuen Datenquellen wie App- und Bewegungsdaten sowie durch die Öffnung hin zu KI-gestützten Ansätzen. Dadurch sind sie heute quicklebendig und anschlussfähig an die digitale Realität.
Eine weitere Herausforderung betrifft allerdings generell Marktforschung und Zielgruppenmodelle: Markenverantwortliche müssen verstehen, wie sich Zielgruppen – und damit auch die Milieus – online bewegen, welche Inhalte sie konsumieren und welche Medienrealität sie prägt. Klassische Marktforschung liefert wertvolle Einblicke in analoge Lebenswelten. Für die Nutzung der Sinus-Milieus im digitalen Marketing müssen diese Lebenswelten jedoch in konkrete digitale Nutzungsmuster übersetzt werden.
Das machen wir in unserer Kooperation mit dem Sinus-Institut möglich: Wir haben die Sinus-Milieus in AIlon integriert und somit ins Digitale überführt. Es ist nun möglich, mit den digitalen Sinus-Milieus in AIlon zu arbeiten. Außerdem: Alle Zielgruppen können nach den Sinus-Milieus segmentiert werden.
Das macht auch Sinn, um beispielsweise „Italienurlauber“ tiefgreifend zu verstehen. Im Beispiel sehen wir den Medienkonsum und den Social-Media-Feed der ZielgruppeItalienurlauber– einmal im konservativ-gehobenen Milieu und einmal im Milieu der Performer.
Der Medienkonsum der Italienurlauber im konservativ-gehobenen Milieu
Der Medienkonsum der Italienurlauber im Milieu der Performer
Diese unterschiedlichen Medienrealitäten zeigen, wie stark sich Lebenswelten selbst bei einer gemeinsamen Interessenbasis – in diesem Fall: Italienurlaub – unterscheiden können.
Noch deutlicher wird das in den sozialen Umfeldern, in denen sich diese Zielgruppen bewegen.
Die Filterbubble der Italienurlauber im konservativ-gehobenen Milieu
Die Filterbubble der Italienurlauber im Milieu der Performer
Durch die Sinus-Segmentierung lassen sich also sehr greifbar unterschiedliche Lebensrealitäten innerhalb einer gemeinsamen Zielgruppe abbilden. Mit den digitalen Sinus-Segmenten entstehen verständliche Subsegmente, die bekannte Werte und Einstellungen transportieren – und so eine intuitive, greifbare Sprache für Zielgruppen schaffen.
Von der Theorie zur Praxis
Sinus-Milieus in AIlon
Gemeinsam mit dem Sinus-Institut schlagen wir die Brücke zwischen den analogen Lebenswelten der Milieus und den digitalen Nutzungsmustern von heute.
Wir kombinieren die klassische, umfragebasierte Tiefe der Sinus-Milieus mit behavioristischen digitalen Daten – etwa aus Social Media, User Journeys im Open Web oder Streaming-Nutzung. Zusätzlich können Daten der Werbetreibenden wie Brand Trackings, Einzugsgebiete oder Kassendaten integriert werden. So entstehen Zielgruppenprofile, die die gesellschaftliche Tiefe von Sinus mit unserer digitalen Präzision verbinden.
Und genau diese Profile lassen sich direkt operationalisieren – von der Analyse bis zur Aktivierung. Neben unseren Insights & Analytics Partnern wie dem SINUS-Institut, MBM und der GIM haben wir dafür ein starkes Netzwerk an Aktivierungspartnern: PIA Media, Teads, Honeybyte und Weischer.OOH. Gemeinsam stellen wir sicher, dass Zielgruppen nicht nur verstanden, sondern auch crossmedial in Display, Social, DOOH und CTV aktiviert werden können.
In AIlon lassen sich Sinus-Milieus:
mit psychografischen, demografischen und geografischen Daten verschneiden,
in Karten visualisieren,
mit Mediennutzung und Filterbubbles verknüpfen,
und nahtlos in Google, Meta, Programmatic, DOOH oder CTV aktivieren.
Von Daten zu Taten
Mit der Digitalisierung der Milieus in AIlon wird ein Modell praxisnah, handlungsfähig und crossmedial.
Die Vorteile der Kooperation im Überblick:
Tiefe & Verständlichkeit:Die Sinus-Milieus liefern bekannte, greifbare Lebenswelten – ergänzt um digitale Präzision und Nutzungsmuster.
Übersetzung:Analoge Lebenswelten werden in konkrete digitale Realitäten überführt – inklusive Mediennutzung und Filterbubbles.
Aktivierbar:Von der Analyse direkt ins Targeting – crossmedial über Partner wie PIA Media, Teads, Honeybyte und Weischer.OOH.
Integriert:Keine Datensilos, keine Brüche zwischen Analyse, Kreation und Media – ein durchgängiger Prozess von Werten bis Kampagne.
Warum gerade jetzt relevant
Die Sinus-Milieus haben sich kontinuierlich weiterentwickelt und sind heute relevanter denn je. Sie waren immer stark darin, Gesellschaft in Lebenswelten zu beschreiben. Mit AIlon werden sie jetzt digital operationalisiert, aktivierbar und unmittelbar nutzbar – von der Analyse bis zur Kampagnenumsetzung.
Denn wenn klassisches Marktwissen und aktuelle digitale Daten miteinander verschmelzen, entstehen fundierte, sofort aktivierbare Insights, die präzise und zukunftsgerichtet sind.
Wer die digitalen Sinus-Milieus einmal ausprobieren oder seine Zielgruppen damit verschneiden möchte, kann mir gerne schreiben – oder sich unter folgendem Link direkt einen Termin buchen:AIlon l Let's start
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