Wer zuerst versteht, welche Menschen im Markt (a) noch keine feste Markenbindung haben oder (b) mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind, gewinnt einen klaren Vorsprung. Mithilfe von AIlon lässt sich genau diese Potenzial-Zielgruppe sauber aus den Gesamtdaten herausfiltern.
Im Folgenden haben wir ein Beispiel mitgebracht, anhand dessen die Methode etwas bildlicher wird.
Bevor die Analyse startet, definieren wir uns einen synthetischen Markt. Hierfür legen wir fest, welche Marken wir für diese Analyse des Tafelschokoladen-Marktes betrachten wollen. In unserem Falle wollen wir Wechselwillige für Schogetten identifizieren und die weiteren Marktteilnehmenden in unserem Markt legen wir fest als Milka, Ritter Sport, Lindt, Sarotti, Alpia und Schwarze Herren Schokolade. Außerdem wollen wir für diese Analyse nur den Altersbereich 18-50 Jahre betrachten.
Alle 18- bis 50-Jährigen bilden die Basis. Davon kaufen ca.
Die regelmäßigen Käufer:innen verteilen sich auf fünf Marken (Milka, Lindt, Ritter Sport, Schogetten, „Andere“). So wird sofort klar, wo die größten Volumina liegen.
Für jede Marke prüfen wir, ob die Kund:innen ausschließlich dort kaufen (loyal) oder parallel andere Marken wählen (illoyal).
Diese illoyalen Gruppen bilden den ersten Potenzial-Block. Von diesen identifizieren wir den Anteil, der zudem eine Wechselaffinität zu Schogetten aufweist - ideale Addressaten für Switch-Kampagnen.
Von den unregelmäßigen Käufer:innen
Die ersten beiden Gruppen kommen dazu. Das sind unsere Blue Oceans / White Spots ohne feste Markenbindung.
Illoyale der Top-Marken plus sowie geeignete unregelmäßige Käufer:innen ergeben ein Gesamtpotenzial von rund 10,5 Mio. Menschen (siehe Sankey-Diagramm).
Nachdem wir das Gesamtpotential identifiziert haben, wird hieraus wiederum eine Zielgruppe in AIlon angelegt. Diese kann standardmäßig wie alle anderen Zielgruppen auch analysiert werden. Als visuelles Beispiel haben wir hier die geografische Verteilungskarte aus unserem Geografie+-Modul mitgebracht (Gern geschehen, Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG )
Die Karte zeigt, wo die 10,5 Mio. Personen der Gesamtpotenzial-Zielgruppe im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich vertreten sind:
Auffällig ist die Häufung in städtischen Gebieten. Insbesondere in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln oder München treten rot-gelbe Hotspots auf. Ländlichere Regionen erscheinen dagegen eher blau, was auf eine Unterrepräsentation hinweist.
Schlussfolgerung: Für Maßnahmen wie Out-of-Home-Werbung empfiehlt sich eine klare urbane Ausrichtung, etwa über City-Screens oder digitale Flächen im ÖPNV. Auch für CTV-Kampagnen lässt sich die Geo-Verteilung direkt nutzen: Die überrepräsentierten Postleitzahlen lassen sich aus der Karte exportieren und gezielt als Targeting-Kriterium einsetzen.
Wenn du herausfinden möchtest, wie viele illoyale Kund:innen deiner Konkurrenz schon heute offen für einen Wechsel sind oder du einen Blick in obiges Praxisbeispiel werfen möchtest, melde dich gern bei uns über folgendes Formular: Meeting mit Kilian von ERASON.
Alternativ kannst du dich auch direkt kostenlos registrieren und selbst loslegen. Ganz so, wie es für dich am besten passt.